Herausnehmbare, lose Zahnspangen, Klammern und Zahnschienen sind für Jugendliche und Kinder mit Zahnfehlstellungen bestens geeignet

Herausnehmbare Zahnspangen werden in der Regel bei Kindern und Jugendlichen verwendet. Mit ihnen lässt sich das Kieferwachstum beeinflussen. Zur Verfügung stehen u.a. aktive Geräte (sog. Plattenapparaturen) oder funktionskieferorthopädische Geräte.

Plattenapparaturen bestehen aus einem individuell im Labor gefertigten Kunststoffkörper und Edelstahlelementen zum Halten an den Zähnen. Integriert sind kieferorthopädische Schrauben, die einen einzelnen Zahn, ganze Zahngruppen oder den gesamten Kiefer verändern. Die Zahnspangen können in verschiedenen Farben angefertigt werden. Die Berücksichtigung der individuellen Wünsche des Kindes erhöht die Akzeptanz, denn die Mitarbeit des kleinen Patienten ist entscheidend für den Erfolg der Behandlung. Notwendig ist eine tägliche Tragezeit von 16 bis 18 Stunden. 

Funktionskieferorthopädische Geräte nutzen im Gegensatz zu den aktiven Geräten körpereigene Kräfte, die durch die Kaumuskulatur erzeugt werden. Im Vordergrund steht dabei also die Aktivierung und Steuerung der Mundbewegung zur Erweiterung des Mundraums sowie eine Neuorientierung der Bisslage. Mit den zierlichen Geräten, die lose im Mund getragen werden, wird die natürliche Zahnbasis des Kindes auf sanfte Art ausgerichtet. Zu den klassischen Geräten zählen der Twin-Block nach Clark, der Bionator, der Aktivator oder der Funktionsregler nach Prof. Fränkel. Sie sich zur ganzheitlichen Behandlung und beziehen Körperhaltungsübungen, einen gesicherten Mundschluss, eine richtige Zungenlage und eine korrekte Nasenatmung mit ein.

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