Schiefe Zähne good bye! Bei unserer Behandlung steht der Patientenwunsch im Vordergrund.

Der erste Termin

Im Mittelpunkt des ersten Termins bei uns stehen die Probleme, Wünsche und Erwartungen des Patienten. Nach einer klinischen Untersuchung beraten wir Sie verständlich und klären Sie ausführlich über die möglichen Behandlungsalternativen und die zur Verfügung stehenden Methoden auf.

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Diagnostische Unterlagen

Sofern eine kieferorthopädische Behandlung erforderlich bzw. gewünscht ist, erfolgt die notwendige Diagnostik. Für die Kiefermodell-Analyse werden Abdrücke vom Ober- und Unterkiefer angefertigt. Daraus entstehen Gipsmodelle, die uns genauen Aufschluss über Art und Ausmaß der Zahnfehlstellungen geben. An ihnen werden Vermessungen wie Symmetrie-Vergleich, Breiten- und Längenmessung, Analyse der Zahnformen etc. durchgeführt. Durch die Nutzung moderner Verfahren erfolgt die Vermessung auf den Zehntelmillimeter genau.

Für die Befunderstellung und die Auswahl der geeigneten kieferorthopädischen Therapie ist die Röntgendiagnostik unverzichtbar. Notwendig ist in der Regel eine Übersichts-Röntgenaufnahme (OPG), die ggf. durch Seiten- und Frontalaufnahmen ergänzt wird. Eine Fernröntgenseitenaufnahme (FRS) ermöglicht eine genaue Vermessung und Beurteilung des Schädelaufbaus, der Wachstumsrichtung der Kiefer und der Achsenstellung der Zähne zueinander. In bestimmten Fällen kann sie durch eine sog. 3-D-Kephalometrie ergänzt werden, die eine gleichzeitige Befundung der Relationen in allen drei Dimensionen erlaubt. Wir röntgen ausschließlich mit digitaler Technik. Im Vergleich zum konventionellen Röntgen entstehen hierbei deutlich weniger Strahlen.

Im Rahmen des Wachstumsschubes während der Pubertät kommt es zu deutlichen skelettalen Veränderungen. Bei Kindern und Jugendlichen sind daher  in der Regel zudem computerunterstützte Wachstumsanalysen von großer Bedeutung. Sie ermöglichen die Planung präziser therapeutischer Maßnahmen, mit denen sich das gewünschte Behandlungsziel leichter erreichen lässt.

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FRS

3D-Kephalometrie

Behandlungsplanung

Auf Basis der diagnostischen Unterlagen erarbeiten wir einen individuellen Behandlungsplan. Diesen reichen wir bei Ihrer Krankenversicherung zur Bewilligung bzw. Stellungnahme ein. Sobald Sie vom Versicherungsträger Nachricht haben, können wir mit der Behandlung starten. 

Zuvor besprechen wir selbstverständlich alle Einzelschritte mit Ihnen ganz ausführlich und beantworten Ihre Fragen. Zudem informieren wir Sie  über das Thema Mundhygiene. Festsitzende Zahnspangen erfordern eine besonders intensive Pflege. Nur so ist gewährleistet, dass Zahnschäden oder Verfärbungen vermieden werden.

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Beginn der kieferorthopädischen Behandlung

Die ausführliche Diagnostik, der von uns erarbeitete Behandlungsplan und das Beratungsgespräch, das wir mit Ihnen führen gibt uns Aufschluss darüber, welche Methode für Ihre persönliche Ausgangssituation und Ihre Anforderungen die geeignete ist. Zur Verfügung stehen verschiedene Verfahren und unterschiedliche Zahnspangen.  Je nach Methode und Fehlstellung nimmt die Behandlung einen Zeitraum zwischen zwei und vier Jahren ein.

Bei den regelmäßigen Kontrollterminen werden die Behandlungsfortschritte überprüft und notwendige Einstellungen an der Zahnspange vorgenommen. Bei Bedarf geben wir Ihnen hier auch Tipps, wie sich die Mundhygiene optimieren lässt.

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Retention

Nach Abschluss der Behandlung stehen die Zähne in optimaler Position und die Patienten freuen sich über ihr schönes neues Lächeln. Damit dies dauerhaft auch so bleibt, beginnt nur die passive Behandlungsphase, die sog. Retention. Diese ist wichtig, da die Zähne dazu neigen, sich wieder in ihre alte Position zu bewegen. Sie können also lebenslang wandern. Im Rahmen der Retention stehen unterschiedliche Geräte wie Retentionsklammern oder Klebe-Retainer zur Verfügung. Über die Alternativen und deren Anwendung klären wir unsere Patienten rechtzeitig vor Ende der aktiven Behandlungsphase ausführlich auf.

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